Hier berichten meine lieben Schüler über unser Training


Ina und Gina

Im Sommer 2018 habe ich nach Recherchen im Internet Nadine entdeckt, und fand die Art Ihrer Herangehensweise, die auf Ihrer Seite beschrieben wurde, sehr ansprechend.

 

Gina (10), meine schwere Warmblutstute hatte in Ihrem „früheren Leben“ die Diagnose Ataxie aufgestempelt bekommen und damit wurde sie dann alleine gelassen. Bis Sie letztendlich bei einem Berliner Tierschutzverein unterkam.

Von dort habe ich Sie vor fast 4 Jahren her.

Mit dieser Diagnose und damit unreitbar habe ich sie mit der Ambition zum kuscheln und spazierengehen zu mir genommen.

 

Nach diversen Arztbesuchen, denn ich wollte Ihr so gut es geht helfen, hieß es dann also eine „richtige“ Ataxie ist das nicht und eingeschränkt kann man schon auf Ihr reiten, aber den Muskelaufbau musste ich erst noch verbessern.

 

Gina ist eine Seele von Pferd aber leider bis auf ein bisschen Bodenarbeit noch nicht ausgebildet. Man konnte auf Ihr sitzen (Mit Sattel oder Pad) und sie ist den anderen Pferden hinterher gelaufen, aber das war´s und gerade auf der Straße, wenn Sie sich nicht beherrschen lässt auch sehr gefährlich.

 

Hier kommt nun Nadine ins Spiel!

Es sei vorweg genommen, dass Nadine mit viel Einfühlungsvermögen auf Pferd und Besitzer/in eingeht, und nichts erzwingen will, aber auch genau sagt, wenn etwas gerade falsch läuft. Das gefällt mir sehr gut!

 

Da Gina quasi nur neben mir herlaufen konnte – longieren ging nur kurz bis gar nicht - haben wir ganz von vorne angefangen. Schon nach relativ kurzer Zeit stellten sich die ersten Erfolge ein. Gina ist sehr gelehrig und macht alles mit. Auch das Training mit der Sprühflasche ging gut voran (vorher unmöglich). Ginas Koordination und Gangbild wurden viel besser, auch wenn wir gemerkt haben, dass sie da doch Einschränkungen hat.

 

Nadine hat uns sehr geholfen einander besser zu verstehen und gerade mir beizubringen mit welchen „Anweisungen“ ich Gina helfen kann die Aufgaben zu meistern die wir Ihr geben.

 

Wir freuen uns schon sehr auf das weitere Training!

 

Ina und Gina

 


Jule und Paola

Ich kenne Nadine nun schon seit einigen Jahren und hatte das Glück, sie von Anfang an auf ihrem Weg zur Trainerin und Pferdeausbilderin begleiten zu dürfen.

Als Nadine sich erstmalig bewusst dazu entschied, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, freute ich mich wahnsinnig. Es fühlte sich einfach nur richtig an und ich wusste, dass Nadine eine große Bereicherung für die Pferdewelt sein wird – nicht nur, weil es hier in der Gegend wenige mobile, gute und pferdegerechte Trainer gibt, sondern auch, weil sie mit ihrer sensiblen und feinfühligen Art sich auf jedes noch so eigene Pferd einstellen kann.

 

Mein Gefühl sollte mich nicht täuschen.

 

Als Anfang des Jahres klar war, dass ich im Februar 4 Wochen im Urlaub sein würde und niemanden hatte, der Paola zeitlich und ausbildungstechnisch gerecht werden konnte, fragte ich Nadine, ob sie sich vorstellen könne, mich während meines Urlaubs zu vertreten.

 

Da Paola einige körperliche Besonderheiten mitbringt (Hypermobilität bei zeitgleich sehr hohem Muskeltonus und schiefem Becken) und sehr schnell zu Verspannungen und Blockaden neigt, ist regelmäßiges, gezieltes Training vom Boden aus sehr wichtig für sie – eine 4-wöchige Pause wäre Gift gewesen und hätte uns, gerade im Winter, Monate in unserer eigentlichen Arbeit zurückgeworfen. Zu meiner großen Freude sagte Nadine zu. Wir fuhren nur wenige Male gemeinsam zu Paola, bevor Nadine dann begann, selbstständig mit ihr zu arbeiten. Dank ihren regelmäßigen, ausführlichen Berichten war ich stets bestens informiert, konnte mit meinem eigenen Training an den gleichen Punkten anknüpfen und schließlich beruhigt und mit bestem Gewissen in den Urlaub fliegen.

 

Auch während meines Urlaubs wurde ich regelmäßig mit Bildern und Berichten versorgt. Nadine nahm sich jedes Mal sehr viel Zeit für Paola und scheute sich auch nicht davor, vor jeder Einheit mit ihr spazieren zu gehen, damit die Muskulatur vor dem eigentlichen Training ein wenig durchwärmen konnte. Auch Streichel-, Putz- und Schmuseeinheiten sowie die regelmäßige, sehr gründliche Kontrolle nach eventuellen Schrammen oder ähnlichem kamen nicht zu kurz. Durch Nadines unglaublich einfühlsame und dennoch konsequente Art hatte sie Paola innerhalb kürzester Zeit auf ihrer Seite und trotz widriger Bedingungen (Winterwetter, keine Beleuchtung, kein ordentlicher Platz) arbeiteten die beiden 2x wöchentlich fleißig an Biegung, Stellung, Schulterherein und Kruppe-herein.

 

Als ich schließlich aus dem Urlaub wiederkam wurde mehr als deutlich, wie gut die Entscheidung war, Nadine um Unterstützung zu bitten. Paola sah toll aus und hatte, obwohl sie „nur“ 2x die Woche gearbeitet wurde, kein bisschen ab- sondern sogar aufgebaut. Die erste gemeinsame Einheit lief wie am Schnürchen. Nadine hatte sich so gut auf uns eingestellt, dass ich direkt wieder an unser eigentliches Training anknüpfen konnte. Ich war so happy und zufrieden, dass ich entschied, Nadine dauerhaft als mobile Pferdeausbilderin bei mir haben zu wollen, wenn ich selbst aufgrund meiner vielen Dienstreisen mal wieder zu wenig Zeit für Paola habe.

 

Ich bin unglaublich dankbar und froh, eine so gute Freundin und Trainerin in Nadine gefunden zu haben und freue mich sehr auf die kommende Zeit, in der sie mir nun auch bald bei der weiteren Reitpferde-Ausbildung von Paola mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

 

Jule und Paola