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"Die Dressur ist für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur."


Diesen Spruch hat bestimmt jeder von uns in seiner reiterlichen Ausbildung schon einmal gehört, aber was bedeutet es?

Was bedeuten diese Worte für genau dich und dein Pferd?

 

Dass wir unsere Pferde durch „Dressurreiten“ kräftigen wollen ist sicherlich jedem klar, aber leben wir das auch?

 

Denken wir diesen Satz doch einmal zu Ende:

dann bedeutet „Dressur für das Pferd zu reiten“ doch auch dem Pferd eine systematische Ausbildung sowie eine faire und freundliche Behandlung zukommen zu lassen.

 

Das wiederum könnte bedeuten, das Pferd zunächst vom Boden auf seine Aufgabe als Reitpferd vorzubereiten, es muskulär zu kräftigen, um einen Reiter auch tragen zu können und ihm die späteren Hilfen erst einmal zu erklären.

Dressurreiten könnte dann auch eine gute Grunderziehung des Pferdes beinhalten (heute auch oft als "Hosemanship" betitelt). Es könnte bedeuten für unser Pferd ein verlässlicher Partner in allen Lebenslagen zu sein.

 

„Dressur für das Pferd“ dauert, genau so lange, wie das Pferd die Zeit dafür benötigt.

Das können/ müssen mitunter Jahre sein. Es ist mühsam und anstrengend, denn wir müssen ständig an uns selbst arbeiten, um ein noch besserer Ausbilder (für unser Pferd) zu werden, aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sich mehr als lohnt.

 

Wie hat es Bent Branderup so schön gesagt: „Für wessen Augen reitest Du?“.

Reiten wir für die Augen unserer Pferde, ich bin mir sicher, die Mühe zahlt sich am Ende aus, denn wir werden unser Pferd zum Freund gewinnen!

 

Ich wünsche euch wie immer ein offenes Herz und viel Freude beim Dressurreiten!

 

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